VEGAN FOOD GUIDE – LONDON 1

Vegan Food Guide London

London ist wahrscheinlich meine Lieblingsstadt, in der es so viel zu sehen gibt, das Essen irrsinnig lecker ist und es an jeder Ecke etwas anderes zu entdecken gibt:). Da ich momentan als Au Pair in Cambridge bin, versuche ich so viel Zeit wie möglich in London zu verbringen und bin ständig dabei, neue vegane Foodspots zu erkunden.
Dieser Food Guide wird übrigens immer weiter überarbeitet, je mehr ich probiert habe, desto mehr werdet ihr auch hier sehen. Es geht von super leckeren Acai Bowls über Burger, Pizza bis hin zu Säften. Kleiner Spoiler: Für Menschen, die gern essen gehen, ist es ein Paradies.

Weil ich es gerade am Anfang schwer finde, vegane Lokale zu finden und es auch einfach selbst gerne lese, habe ich meine liebsten Restaurants zusammengesammelt.

The Mae Deli

Dies ist das Lokal von Deliciously Ella, einer Youtuberin mit den besten veganen Rezepten. Natürlich musste es dann ausprobiert werden und darf meinem Food Guide nicht fehlen darf, oder?! Ich war noch niemals in einem Restaurant, was ich so unglaublich schön finde. Die Lichter, die Regale, die Bilder, die Teller und Tassen..ach einfach nur schön. Was ich super angenehm finde ist, dass alle Gerichte vegan sind und man sich somit nicht groß damit aufhalten musst, was wegfällt sondern einfach frei entscheiden kann. Gehört auf jeden Fall zu meinen absoluten Lieblingsrestaurants.

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Es gibt eine riesige Auswahl an Säften, von denen wir und für einen Orangensaft entschieden haben.

Dazu gab es für mich das Porridge with Peanut Butter & Banana und für Patrick, wie könnte es anders sein, Avocadobrot.

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Außerdem haben sie eine sich-immer-abwechselnde Auswahl an Lunch und Dinner Gerichten, von denen ich das Cauliflower & Red Lentil Dhal probiert habe und es echt sehr empfehlen kann.

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Bone Daddies

Ramen? Was? So ungefähr war meine Reaktion, als Patrick mir vorgeschlagen hat doch etwas neues auszuprobieren. Langsam hat es dann wieder bei mir gedämmert und ich erinnerte mich, dass ich doch schon einiges davon gehört hatte aber es noch nicht selbst gegessen hatte. Kurzerhand sind wir dann in das Bone Daddies gegangen und waren echt begeistert. Das Restaurant hat ein ganz eigenes Flair mit lauter, rockiger Musik, super coolem Personal, was uns sogar bei der Kameraeinstellungen geholfen hat, für mein Vegan Food Diary .

Auch dieses Restaurant hat eine super große Auswahl an alkoholfreien Drinks (how and when did they become so cool?). Es durfte ein Honey-Ginger-Limeade für Patrick und ein Grapefruit-Cooler für mich sein.

An Ramen haben wir uns dann für das Tofu-Curry und das Veggie-Mushroom entschieden. Was außerdem super cool ist, sie können alle vegetarischen Ramen auf Wunsch auch vegan zubereiten (was wir direkt genutzt haben).

Good Life Eatery

Gehört auf jeden Fall zu meinen London Must Eat Restaurants nach nur einem Besuch. Die Gegend ist wunderschön, das Essen sieht atemberaubend aus und schmeckt auch so, das Personal ist super lieb – was will man mehr?

Auch hier gibt es wieder eine riesige Auswahl an Säften. Wir hatten den Morning Glory und den Melrose Sunset, die beide super lecker sind.

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Dazu gab’s dann das Vegan Porridge für mich und ein Byo-Avo-Toast für Patrick (ja, wir bleiben uns treu, bei unseren Entscheidungen – never change a winning team).

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Ganz, ganz große Empfehlung für dieses Restaurant!

Redemption

“Vegan, sugarfree, glutenfree, alcoholfree – Spoil yourself without spoiling yourself!” ist das Motto der Bar in Notting Hill. Ich finde das Konzept einfach super cool, sich etwas gönnen zu können ohne einen Abstrich bei seinen Prinzipien oder seiner Gesundheit machen zu müssen.
Sie haben eine riesige Auswahl an Mocktails, von denen wir uns dann beide für einen Crantini (cranberry, orange, lemon, birch syrup, elderflower and coconut water) entschieden haben.

Ich hatte das asparagus & pea black rice risotto und Patrick den Tokyo salad.

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Tiptop geschmacklich und einfach ganz anders als erwartet.

222 Vegan Cuisine

An meinem Geburtstag wollte ich kein Risiko eingehen, kein veganes Gericht zu finden und hatte deswegen schon einen Tisch in diesem Lokal reserviert. Es war erst das zweite Restaurant, was ich in London ausprobiert hatte. Der Burger hat mich und Patrick komplett umgehauen – habe noch nie so ein leckeres und einzigartiges Patty gegessen. Allerdings hat es eeeeewig gedauert, bis wir unser Essen bekommen haben und der Tofu-Kuchen war leider auch nicht so ganz mein Fall. Zudem war es noch ziemlich voll und recht unangenehm, da wir auf eine Bank gequetscht wurden. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert aber plant viel Zeit ein und geht für den Nachtisch lieber nochmal woanders hin.

Mildreds

Patrick hatte super viel Verspätung, bis er an meinem Geburtstag endlich in London angekommen ist und wir beide waren super hungrig. Es musste also schnell gehen. Also schnell „veganes Restaurant in meiner Nähe“ gesucht und bei Milderes gelandet. Das Restaurant hat mich schlagartig total an New York erinnert und wir wurden direkt am Eingang nach „food preferences“ gefragt und bekamen direkt eine vegane und eine nussfreies Speisekarte. Probiert habe ich den chargrilled asparagus mit broad beans und blackened romesco sauce und Patrick die Pommes und die smashed avocado, lime, chilli, organic corn chips. Echt lecker – auf jeden Fall einen zweiten Besuch wert.

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Purezza Pizza

Claims to be (behauptet zu sein) die erste vegane Pizzeria in der UK. “Gesunde Pizza” = heaven oder? In dem Lokal verwenden sie nur natürliche Zutaten und machen vom Teig zum Käse und Belag alles selbst. Man kann verschiedene Böden wählen (zum Beispiel auch glutenfrei) und natürlich alle möglichen Sorten an Belägen. Typisch deutsch haben wir und für die Couch Potatoe Pizza entschieden und ich habe mich direkt wie im siebten Food heaven gefühlt. Ein richtig leckerer Boden, eine weiße Soße (ich hasse Tomaten), leckere Kartoffeln – was könnte ich mehr wollen? Falls ihr in Camden vobeikommt, lasst euch dieses Restaurant nicht entgehen! Kinder speisen dort sogar kostenlos 🙂

Sie war übrigens so lecker, dass ich vergessen habe ein Foto zu machen – das heißt schon was haha.

Jedoch hat as Restaurant hat mich so überzeugt, dass ich mit einer sehr guten Freundin auch in Brighton dort vorbeigeschaut habe und dieses Mal habe ich auch ein Foto für euch sowohl von der Pizza, als auch dem besten Brownie ever hinbekommen:

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Ben and Jerries

Wer mich und meine Familie kennt, weiß, wie sehr wir Eis lieben. Als ich mich für eine vegane Ernährung entschieden habe, dachte ich, dass ich mich erst Mal davon verabschieden muss. Doch Ben and Jerries „got me covered“. Sie haben seit kurzer Zeit nämlich auch veganes Eis und da habe ich mir doch glatt einen ganzen Becher Chocolate Fudge Brownie gegönnt.

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P.S. Ich habe auch zwei VEGAN FOOD DIARY Videos gefilmt, die ihr euch unbedingt anschauen solltet:

VEGAN FOOD DIARY LONDON | WHAT I EAT IN A DAY

VEGAN FOOD DIARY LONDON 2 | WHAT I EAT IN A DAY

xoxo

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4 Comments Add yours

  1. Lea Christin says:

    Ich bin dir super dankbar für deinen Post und habe ihn direkt in meinen Lesezeichen gespeichert ! 🙂
    Ich bin jetzt 18 aber bevor ich 20 bin möchte ich unbedingt in London gewesen sein, ich habe bis jetzt nur gutes von dieser Stadt gehört, auch wenn sie mich selbst am Anfang nicht so angezogen hat..
    Ich muss UNBEDINGT Deliciously Ellas Laden dort besuchen.. ihre Rezepte sind einfach der Hammer.. vor ein paar Wochen habe ich ihre himmlischen Sweet Potato Brownies nachgebacken und war einfach restlos begeistert ❤

    Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

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    1. Xenia says:

      Sehr gerne! London ist unglaublich toll – bin echt verliebt 🙂 Finde die Rezepte auch super lecker.

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  2. Claudia says:

    Super Beitrag! London ist auch eine meiner Lieblingsstädte! Ich finde es dort auch viel einfacher sich vegan zu ernähren als in Deutschland. Hab mir deine Tipps abgespeichert. Zu Deliciously Ella wollte ich auch unbedingt noch.
    Herzliche Grüße Claudia von
    http://www.gemueseliebelei.com

    Liked by 1 person

    1. Xenia says:

      Vielen Dank 🙂

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